Cheerleader Kait im Elle-Interview: Akzeptanz vs. Respekt

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Cheerleader Kait im Elle-Interview: Akzeptanz vs. Respekt

Cheerleader Kait spricht im Elle Magazin über OnlyFans im Mainstream: Mehr Akzeptanz, aber noch kein Respekt. Ein ehrlicher Blick auf Stigma und Erfolg.

Cheerleader Kait, eine der erfolgreichsten OnlyFans-Creatorinnen weltweit, hat in einem aktuellen Artikel des Elle Magazins über die wachsende Sichtbarkeit von OnlyFans in Film und Fernsehen gesprochen. Sie macht klar: Auch wenn die Plattform immer mehr im Mainstream ankommt, ist das damit verbundene Stigma noch lange nicht verschwunden. ### Ein Tabu, das bleibt Im Gespräch mit Autorin Samantha Bergeson reflektiert Kait über den Wandel der öffentlichen Wahrnehmung. „Obwohl es heute häufiger vorkommt, hat es immer noch keine wirklich positive Konnotation“, sagt sie. „Es wird eher akzeptiert, aber nicht unbedingt respektiert.“ Sie erinnert sich an die Anfänge ihrer Karriere zurück: „Es fühlte sich sehr geheim an.“ Wenn jemand herausfand, was sie tat, „sprach sich das schnell herum und war eine riesige Sache.“ ### Vom Geheimnis zur Normalität? Heute sieht die Lage anders aus. Kait gehört zu den Top 50 OnlyFans-Creatorinnen der Welt – und das mit einem Image, das sie selbst als „Mädchen von nebenan“ beschreibt. „Jetzt habe ich das Gefühl, dass es völlig normal ist“, erklärt sie im Interview. „Es ist ein nachvollziehbarer Job, und einen OnlyFans zu haben, ist fast schon eine gesellschaftliche Norm – auch wenn es tabu bleibt.“ ### Die Zahlen sprechen eine andere Sprache Doch die Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit ist nicht überall gleich. In Deutschland beispielsweise verdienen Creatorinnen auf OnlyFans durchschnittlich rund 1.200 € pro Monat, während die Top-Verdienerinnen sechsstellige Beträge erzielen. Dennoch bleibt das gesellschaftliche Stigma bestehen. - Viele Creatorinnen berichten von Diskriminierung im Alltag - Banken verweigern manchmal Konten für OnlyFans-Einnahmen - Vermieter lehnen Bewerbungen ab, wenn die Einnahmequelle bekannt wird ### Kait selbst: Ein Aufstieg mit Hindernissen Cheerleader Kait startete ihre Karriere 2023 und baute sich zunächst eine Online-Fangemeinde auf. Geboren in einer Kleinstadt in Tennessee, zog sie mit 18 Jahren nach Florida. Heute dreht sie für große Studios wie Brazzers, Blacked, Tushy, Bang!, Reality Kings, Team Skeet und Jules Jordan Video. Im Januar 2026 wurde sie mit dem AVN Award als „Best New Starlet“ ausgezeichnet – eine der höchsten Auszeichnungen der Branche. Ihre sportliche Vergangenheit als Cheerleaderin prägt ihre Arbeit. Sie trainiert regelmäßig im Fitnessstudio, reist viel und bringt ihre Energie in jede Performance ein. „Ich bin stolz auf meine skandinavisch-italienischen Wurzeln“, sagt sie. „Und ich will zeigen, dass man diesen Job machen kann, ohne sich dafür schämen zu müssen.“ ### Fazit: Mehr Sichtbarkeit, aber noch kein Respekt Der Elle-Artikel zeigt: OnlyFans ist längst kein Nischenphänomen mehr. Aber die Gesellschaft hinkt hinterher. Kait bringt es auf den Punkt: „Akzeptanz ist nicht gleich Respekt.“ Solange Creatorinnen weiterhin mit Vorurteilen kämpfen müssen, bleibt der Weg zur echten Gleichberechtigung noch weit.